Wie alles begann...

 

Die Zeit vor der Gründung e.V. anno 1978

 

Den meisten FZVlern ist sicher bekannt, dass in Aichstrut schon vor Gründung "e.V."

die Kickstiefel geschnürt wurden.

 

"Es stellte sich die Frage nach dem "WANN ?"

 

Diese Frage allerdings war uns ist nicht so einfach zu beantworten, denn aus dieser Zeit gibt es wieder Vorstands- noch Hauptversammlungsprotokolle. Es war auch sicher sinnvoller Fußball zu spielen, als sich mit so einem Schreibkram herumzuschlagen. Aber nachdem einige der damaligen Aktiven, die heute so genannten "Alten", Jahr um Jahr zurück erzählten einigte man sich darauf, dass das "erste Spiel" so um anno 1954/1955 ausgetragen wurde. Wo der Spielball herkam konnte leider nicht mehr festgestellt werden.

 

Die Hauptspielorte waren auf der Wiese beim Wasserturm, im Fuchs-Garten und später auf der Wiese auf dem unser Sportplatz liegt.

 

Die Gegner von damals waren in der Hauptsache:

REEZ - Eckartsweiler - Schadberg - Frickenhofen - Kaisersbach

 

Ein besonderes Erlebnis das alle "ehemaligen Aktiven" in frischer Erinnerung haben, war ein Sieg über die 2. Mannschaft aus Kaisersbach in Höhe von 9:0. Die 1. Mannschaft aus Kaisersbach wollte für dieses Ergebnis eine Revanche. Die Mannen aus Aichstrut mit derMittelfeldachse

 

Munz, Kurt - Greiner, Gotthilf - Hespeler, Walter

 

schickten die Kaisersbacher mit einer 10:1 Packung wieder nach Hause.

 

Neben dem sportlichen Ehrgeiz wurde zwischen den Kaisersbacher und Aichstruter Sportlern immer ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt. Morgens wurde in Aichstrut gekickt und nachmittags in Kaisersbach um Punkte gekämpft.

Außer Fußballspielen gab es aber auch schon damals Arbeitsdienste, z. B. war der "Sportplatz" nicht ganz so eben und musste immer mal wieder aufgefüllt werden. Die Tore musste fest installiert werden. Der "Rasen" wurde im Jahr 2-3 mal gemäht, im Juli/August wurde er geschont. Es gab einen so genannten Balleinfetter und eine gebrochene Naht am Ball wurde wieder genäht.Wenn ein Ball in einen (bestimmten) Garten fiel, wurde er nicht selten Opfer einer Mistgabel. Die Aichstruter haben nicht versäumt auch Jugendarbeit zu betreiben. Die Kinder und Jugendlichen durften anfangs die Bälle holen und später auch mittrainieren. Diese ehemaligen Zaungäste wurden zu Stützen der Fußballmannschaft und man eilte gemeinsam von Erfolg zu Erfolg.